Sendet die KI etwas ohne meine Freigabe? Und was, wenn sie sich irrt?
Nein. E-Mails versendet die KI nie: Antworten, Offerten und Erinnerungen liegen als Entwurf in Outlook bereit, versendet wird von Ihnen. Was in Ihren Systemen ohne Rückfrage laufen darf, etwa eine Buchung vorbereiten, entscheiden Sie pro Falltyp. Was immer bei einem Menschen bleiben soll, etwa Ermessensentscheide oder heikle Mandantenkommunikation, kommt auf Ihre «Immer-ein-Mensch»-Liste. Jede Antwort stützt sich auf Ihre Dokumente, mit Quelle. Findet die KI keine passende Grundlage oder ist sie unsicher, gibt sie den Fall an einen Menschen weiter. Was Sie korrigieren, fliesst in Ihre Regeln und Vorlagen ein.
Wo liegen unsere Daten, und was ist mit dem Berufsgeheimnis?
Ihre Daten werden nur für den vereinbarten Zweck bearbeitet, die KI sieht nur, was ihr Benutzer sehen darf, und jede Antwort zeigt ihre Quellen; voll automatisierte Workflows protokollieren zusätzlich jede Aktion. Die Datenbearbeitung folgt dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG), ein Auftragsbearbeitungsvertrag gehört zu jedem Mandat. Wir setzen Geschäftsversionen führender KI-Modelle ein, etwa von OpenAI (ChatGPT) und Anthropic (Claude); deren Anbieter sichern vertraglich zu, Ihre Daten nicht zum Training zu verwenden. Wo Sie es brauchen, richten wir Datenspeicherung und KI-Verarbeitung in der EU ein, für ausgewählte Teile auch Hosting in der Schweiz. Welche Variante zu Ihren Anforderungen passt, auch beim Berufsgeheimnis, klären wir vor dem Start mit Ihnen, und wir sagen offen, wo eine Variante Grenzen hat.
Wir nutzen schon bexio, Abacus oder Microsoft 365. Brauchen wir neue Software?
Ihre Tools bleiben. Neu dazu kommt eine KI-Ebene in drei Stufen. Das Company Brain gibt Ihrem Team einen KI-Assistenten (Claude oder ChatGPT) mit Ihren Berechtigungen, angebunden an Ihre Dokumente und Vorlagen. Als geführter Workflow läuft eine Aufgabe Schritt für Schritt in diesem Assistenten. Bei voll automatisierten Workflows übernehmen wir die Automatisierung selbst: angebunden an Postfach, Buchhaltung und Ablage, etwa Microsoft 365, Google Workspace, bexio oder Abacus, und wo es hilft mit einer eigenen, einfachen Web-Oberfläche oder App. Wir hosten und betreiben sie; bei Ihnen gibt es nichts zu installieren oder zu warten. Ihr Team arbeitet weiter in den gewohnten Programmen.
Was kostet das?
Jeder Schritt hat einen Fixpreis, offeriert, bevor Sie sich festlegen. Keine Stunden-Überraschungen. Die Live-Demo ist kostenlos. Das Prozess-Mapping hat einen Fixpreis und wird voll angerechnet, wenn Sie den Piloten starten. Nach dem Mapping erhalten Sie einen Fixpreis für den Piloten; Livegang und Betrieb offerieren wir, bevor Sie entscheiden. Bei automatisierten Workflows zeigt ein monatlicher Wirkungsbericht, wie viele Fälle die KI bearbeitet hat, und hilft Ihnen, die gesparte Zeit abzuschätzen.
Wie schnell ist «in Tagen live» wirklich?
Das hängt davon ab, was wir aufsetzen. Das Company Brain, angebunden an Ihre Daten, läuft in wenigen Tagen. Ein Workflow braucht je nach Umfang bis etwa eine Woche, gemessen ab dem Moment, in dem die Zugänge zu Postfach, Buchhaltung und Ablage stehen. «In Tagen live» heisst dabei: Der Pilot verarbeitet echte Fälle im Entwurfsmodus, jede Aktion wartet auf Ihre Freigabe. Grössere Projekte erhalten ihren eigenen, offerierten Zeitplan.
Wie viel Zeit kostet uns das?
Pro Prozess einige Stunden mit den Personen, die die Arbeit heute machen: Sie zeigen uns an echten Beispielen, wie es läuft. Danach ein kurzes, gemeinsames Setup und eine Einführung fürs Team, auf Wunsch mit einer Schulung zum sicheren Umgang mit KI. Während des Piloten ein bis zwei Stunden pro Woche Feedback auf echte Fälle. Danach nur noch Ihre Freigaben, und die ersetzen Arbeit, die Sie heute ohnehin machen.
Was, wenn der Pilot bei uns nicht funktioniert?
Dann hören Sie auf. Jeder Schritt hat einen Fixpreis, und Sie entscheiden nach jedem neu. Vor dem Piloten halten wir schriftlich fest, was Erfolg bedeutet, damit Sie auf Fakten entscheiden.